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Heute im Bundestag vom 10. April 2019 berichtet über

Statistiken zum Pflegepersonalbedarf:Die amtlichen Statistiken zum Personal im Gesundheits- und Pflegesektor sind nach Ansicht der Bundesregierung gut geeignet für einen Überblick über den Personalbestand und dessen Entwicklung. Die Statistiken differenzierten "tief gegliedert" nach Qualifikation und Berufsabschluss der Pflegekräfte, heißt es in der Antwort (19/8921) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/8253) der Fraktion Die Linke. Hinweise auf Engpässe beim Personal beziehungsweise bei den Fachkräften gebe es ergänzend über die Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

Vielfalt der Pflegeanbieter erwünscht: Unternehmerische Vielfalt und Wettbewerb der Anbieter in der Pflege sind aus Sicht der Bundesregierung wünschenswert. In der Pflege seien neben Anbietern der Freien Wohlfahrtspflege und kommunalen Einrichtungen auch private Betreiber aktiv. Diese Vielfalt liege im Interesse der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, heißt es in der Antwort (19/8924) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/8296) der FDP-Fraktion.

Den Angaben zufolge wurden Ende 2017 von den 14.480 stationären Pflegeeinrichtungen 6.167 von privaten Anbietern betrieben. Von den 14.050 ambulanten Pflegediensten waren 9.243 privat geführt. Ende 2017 wurden rund 356.000 Menschen in privaten Einrichtungen stationär gepflegt und rund 428.000 durch private Pflegedienste ambulant versorgt.

Von den insgesamt 1.155.000 Beschäftigten in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sind 498.000 bei privaten Anbietern und 605.000 bei freigemeinnützigen Anbietern sowie 52.000 bei öffentlichen Anbietern beschäftigt.

 

 

 

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Downloads für Mitglieder:

pdf 19 0323 Bundestag Datenlage zum Personalbedarf in der Pflege 1908921 (368 KB)

pdf 10 0401 Bundestag Marktwirtschaftliche Strukturen in der Pflege 1908924 (3) (226 KB)

 

 

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