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Der Veranstalter ist zuversichtlich, den Demografiekongress am 10. und 11. September – natürlich unter Auflagen - durchführen zu können. Zu den Auflagen gehört eine geringere Anzahl an Vor-Ort-Teilnehmern und selbstverständlich die Umsetzung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Alle Kongressräume werden über Fenster nach außen belüftet. Zusätzlich zur Vor-Ort-Umsetzung wird es eine Live-Übertragung ausgewählter Veranstaltungen ins Internet geben.

"Pflegeeinrichtungen sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Belastend wirken vor allem die Besuchsbeschränkungen für die Angehörigen und das Arbeiten unter Infektionsschutzbedingungen. Wie unter einem Brennglas wurde deutlich, wie es um die Wertschätzung der Pflegekräfte wirklich steht. Seit Wochen wird um die Zahlung der Corona-Prämie an die Pflegekräfte zwischen Bund, Ländern, Pflegekassen und Arbeitgebern gestritten. Dabei ist allen Akteuren klar, dass die Pflegebranche dauerhaft aufgewertet werden muss, damit der Personalengpass in der Pflege nur ansatzweise abgewendet werden kann.
 

Der Wettbewerb um Pflegekräfte findet mehr und mehr auf einem internationalen Arbeitsmarkt statt. Alle Industrienationen stehen vor ähnlichen demografischen Herausforderungen und benötigen gut ausgebildete Pflegefachkräfte, die häufig über den inländischen Arbeitsmarkt nicht mehr gewonnen werden können. Die jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen sind entscheidend bei diesem Wettbewerb.

Der Demografiekongress wird sich in mehreren Foren mit diesem Thema befassen. Was bei der Gewinnung von Pflegekräften aus dem Ausland funktioniert, erörtern Thorsten Kiefer, Geschäftsführer, Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe GmbH (DeFa), Isabell Halletz, Initiatorin Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländischer Pflegekräfte, Geschäftsführerin Arbeitgeberverband Pflege e.V., und Marine Pfister, Geschäftsführerin, Spitex Schweiz, und Vorstandsmitglied, Oda Santé, Nationale Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit der Schweiz.

Wie sich der angespannte Wettbewerb um Pflegekräfte weiter entwickeln wird, diskutieren beim 12. Demografiekongress u.a.: Thomas Meißner, Mitglied im Deutschen Pflegerat e.V. - DPR, stellv. Vorstandsvorsitzender, AVG AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V., Bernd Tews, Geschäftsführer, bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., und Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Beauftragter der Bundesregierung für die Pflege, Bundesministerium für Gesundheit.

 

Neben den Konsequenzen aus der Corona-Pandemie für eine bessere Sicherheitsarchitektur in Medizin und Pflege erörtern wir beim Demografiekongress u.a. die Perspektiven der Pflegeausbildung, den Einsatz von Robotik und die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in der Pflege sowie die Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in ländlichen Regionen."

 

Das gesamte, fortlaufend aktualisierte Programm finden Sie hier:
https://www.der-demografiekongress.de/programm/programm-2020.html

 

 

Hier geht’s zur Anmeldung
https://www.der-demografiekongress.de/teilnahme/anmeldung.html

 

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