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Eine Information des Paritätischen Gesamtverbandes:

Im letzten Jahr hat der Paritätische Gesamtverband erfolgreich den ersten Armutskongress in Berlin ausgerichtet. Es wurde den Fragen nachgegangen, was Armut in einem reichen Land wie Deutschland bedeutet,  an welchen Orten Armut systematisch produziert wird und wer die Betroffenen sind. Mit dabei waren 23 weitere Verbände und Fachorganisationen.

Das Resümee nach zwei Tagen Armutskongress: Armut hat viele Gesichter, die aber kaum jemand zeigen will. Armut beginnt nicht erst bei einem Leben auf der Straße oder dem Sammeln von Pfandflaschen, sondern ist auch gekennzeichnet durch mangelnde Teilhabe an unserer Gesellschaft. Aber auch ein Leben unter dem Existenzminimum ist in Deutschland mittlerweile systematisch. Wir wissen: die Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit kostet Geld. Doch Deutschland hat dieses Geld. Was fehlt ist eine vernünftige, solidarische und zukunftsweisende Steuerpolitik.  

„Umsteuern: Armut stoppen – Zukunft schaffen“ ist das Motto des zweiten Armutskongresses am 27. und 28. Juni 2017 in Berlin.

Während der zwei Kongresstage möchteder gesamtverband gemeinsam mit Ihnen erarbeiten, wie eine Gesellschaft ohne Armut aussehen kann und welche Schritte dazu unternommen werden müssen.

Der Armutskongress wird in diesem Jahr ausgerichtet vom Paritätischen Gesamtverband, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Nationalen Armutskonferenz. Unterstützt wird der Kongress vom Deutschen Kinderschutzbund, Pro Asyl, der Volkssolidarität, dem Sozialverband VdK, dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter u.v.m.

Auch in diesem Jahr wird der Armutskongress wieder im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin Mitte stattfinden. Das Programm werden wir zeitnah verschicken und online stellen. Anmeldungen sind ab sofort unter https://www.armutskongress.de/dabei-sein/anmelden/ möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Janina Trebing: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 030 24636-346.

Es ist unser gemeinsames Ziel einen Weg zu finden, etwas gegen die soziale Ungleichheit und Ausgrenzung in Deutschland zu tun. Im letzten Jahr haben wir dazu einen Anfang gemacht, im Bundestagswahljahr 2017 setzen wir diesen Weg fort.

Wir würden uns freuen, viele von Ihnen beim Armutskongress begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ulrich Schneider                    Janina Trebing
(Hauptgeschäftsführer)               (Referentin für Zivilgesellschaft und
                                                    Online-Redaktion)

 

 

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