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Zur Dämpfung des Mietanstiegs bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen in prosperierenden Regionen ist seit Juni 2015 das Mietrechtsnovellierungsgesetz (sog. „Mietpreisbremse“) in Kraft. Unter dem Titel „Finanzielle Lasten für Mieter durch Überschreitung der Mietpreisbremse. Analyse von Wiedervermietungen in Berlin, Hamburg und Stuttgart“ untersucht die Studie des Vereins Miettest die Wirksamkeit der Mietpreisbremse und stellt deren nur unzureichende Wirkung bei der Begrenzung von Miethöhen fest.

Die im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen erstellte Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit der Mietpreisbremse ergibt, dass aufgrund der mangelnden Durchsetzung der Mietpreisbremse pro Jahr in Deutschland Mietverträge für etwa 310 Millionen Euro über dem zulässigen Mietenniveau abgeschlossen werden. Bis zum Ende der Gültigkeit des Gesetzes in 2020 wären dies 1,5 Milliarden Euro. Für den einzelnen Mietenden bedeutet dies eine Mehrbelastung von 140 Euro im Monat. Dabei würde der Abschaffung von Ausnahmen, wie etwa die Zulässigkeit höherer Vormieten, ein Gesamtsenkungspotenzial von 580 Euro pro Jahr zukommen.

Download der Studie unter Studie-Mietpreisbremse.pdf.

 

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