Login

 

Heute im Bundestag Nr. 227 vom 12.4.2018 informiert über Weniger Bürokratie im Gesundheitswesen“:

Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung will in den Bereichen Gesundheit und Pflege die Bürokratie verringern. Bei den von der Koalition geplanten Reformen werde auch analysiert, "inwiefern durch gezielte Maßnahmen Bürokratie abgebaut und Abläufe der medizinischen und pflegerischen Versorgung optimiert werden können", heißt es in der Antwort (19/1544) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/1236) der FDP-Fraktion.

So solle die sektorenübergreifende Versorgung verbessert werden, damit sich die Behandlungsabläufe ausschließlich am medizinisch-pflegerischen Bedarf der Patienten ausrichteten. Zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation sei das sogenannte Strukturmodell (SIS) entwickelt und eingeführt worden. Damit werde der Dokumentationsaufwand erheblich reduziert.

Das vereinfachte Antragsverfahren zwischen Versicherten, dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) und den Kranken- und Pflegekassen trage ebenfalls zur Entbürokratisierung bei. Geplant sei zudem, Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger weiter zu vereinfachen und eine flexiblere Nutzung zu ermöglichen. So solle der bürokratische Aufwand deutlich verringert werden.

Beachtlich ist die Aussage: „So wird die Bundesregierung z. B. nachhaltige Schritte einleiten, um eine sektorenübergreifende Versorgung zu verbessern, damit sich die Behandlungsverläufe ausschließlich am medizinisch-pflegerischen Bedarf der Patientinnen und Patienten ausrichten.

Ferner die Aussage: „Zu den Beispielen einer konkreten Nutzung der Chancen der Digitalisierung zählt – im Bereich der Altenpflege – die mit dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz eingeführte Möglichkeit der elektronischen Abrechnung der Pflegedokumentation gemäß § 105 Absatz 2 SGB XI.“

 

 

 

Verknüpfte Artikel:

 

Downloads:

pdf 18 0404 BT Weniger Bürokratie GesPfleg 1901544 (126 KB)

Downloads für Mitglieder:

 

 

Go to top