Login

Das BMG hat den Referentenentwurf zum "Entwurf eines Gesetzes zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) vorgelegt.

Das Gesetz hat insbesondere zum Ziel,

–die Versorgung mit digitalen Gesundheitsanwendungen auszubauen,

–ein neues Verfahren zur Prüfung der Erstattungsfähigkeit digitaler Pflegeanwendungen zu schaffen,

–die Möglichkeiten und Vorteile der elektronischen Patientenakte weiter auszubauen und weitere Anwendungen in die elektronische Patientenakte zu integrieren,

–Art und Umfang elektronischer Verordnungen weiterzuentwickeln und die Grundlagen für die Einführung von Betäubungsmittelverschreibungen sowie die Verschreibung von Arzneimitteln mit besonderen teratogen wirkenden Wirkstoffen (T-Rezept) in elektronischer Form zu schaffen,

–die Möglichkeiten digitaler Kommunikation auszuweiten, insbesondere durch Schaffung eines Videokommunikations- und Messagingdienstes, und verbessert nutzbar zu machen,

–verlässliche Gesundheitsinformationen zu bündeln und zur Verfügung zu stellen, um die Gesundheitskompetenz und Patientensouveränität zu erhöhen,

–die Grundlage zu schaffen, um die eindeutige Kodierung seltener Erkrankungen im stationären Bereich verbindlich vorgeben zu können,

–sichere, effiziente und skalierbare Zugänge zur Telematikinfrastruktur in der Form eines Zukunftskonnektors oder Zukunftskonnektordienstes zu schaffen,

–die bereits geschaffenen Strukturen und Angebote auszuweiten, weiterzuentwickeln und weitere Leistungserbringer an die Telematikinfrastruktur anzuschließen,

–die Leistungserbringer zu entlasten, indem von der in der Datenschutz-Grundverordnung vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, dass die Datenschutz-Folgenabschätzung im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens erfolgt.

Zur Erreichung der Ziele werden folgende wesentliche Maßnahmen ergänzt:

-Finanzierung von digitalen Pflegeanwendungen und telepflegerische Beratungsleistungen

-Integration digitaler Gesundheitsanwendungen in die Versorgung

- Ausbau der Telemedizin

-anwendungsfreundliche Gestaltung der Telematikinfrastruktur und Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten

-Weiterentwicklung von E-Rezept und elektronischer Patientenakte

-Ganzheitliche Förderung von Interoperabilität

-Stärkung der digitalen Gesundheitskompetenz und Patientensouveränität durch verlässliche Informationen

-Verbesserung der Koordinierung seltener Erkrankungen in der stationären Versorgung

 

Verknüpfte Artikel:

 


Downloads für Mitglieder:

20 1116 Referentenentwurf DVPMG

 

Go to top