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Der Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe DBfK Nordost e.V. sieht zwischen der Demonstration gegen die Unterfinanzierung der häuslichen Krankenpflege am 06.09. und den am Folgetag zu registrierenden Medieninformationen zu rechtlich fragwürdigen Abrechnungsgepflogenheiten der Pflegedienste einen Zusammenhang und spricht von einem „geschickten Schachzug".-
Die Pressemitteilung ist nebenstehend abrufbar hinterlegt.
Auch, wenn es weniger wahrscheinlich erscheinen mag, dass es zu einem engen Schulterschluss zwischen einem den nachrangigen Kostenträger repräsentierenden Bezirksamt und der AOK als vorrangigem Leistungsträger gekommen ist, macht die eher pauschale Feststellung, dass sich ambulante Leistungserbringer häufiger rechtswidrig verhalten, betroffen.
Die große Zahl ambulanter Dienstleister, die ihre Leistungen zuverlässig und gewissenhaft erbringt, kann nur hoffen, dass die pauschalen Unterstellungen nicht das notwendige Handeln ersetzen, denjenigen, die vorbei an Recht und Gesetz zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen agieren, im Wortsinne das Handwerk zu legen. Dort, wo die Vorwürfe im Kern justiziabel gemacht werden können und sanktioniert werden, kann das der Anlass sein, die Anbieter „vom Markt zu nehmen", indem man die Leistungsverträge kündigt.

Dass die Beschäftigten, die pflegerische Leistungen tagtäglich erbringen, eine angemessene Entlohnung erhalten sollten, hat als Forderung weiterhin Bestand.

 


verknüpfte Artikel:

PM. Demo - Bessere Bezahlung für die Pflege - 6.Sept.2011... und Weiteres

 

Downloads:

pdf pdf PM. DBfK - Abrechnungsbetrug ambulante Pflege - 08. 09. 2011 (185.12 kB)

 

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