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Das Land Berlin führt zum 15.12.2013 wieder parallel zur Bundespflegestatistik eine Zusatzerhebung stationäre und teilstationäre Pflege durch. Mit den Erfahrungen aus der letzten Erhebungswelle (vgl. u.a. verlinkter Artikel) wird sich die Zusatzerhebung 2013/14 deutlich transparenter und klarer im Verfahren und - so ist zu hoffen - auch hinsichtlich der Auswertung gestalten. Die Senatsverwaltung hat zwar zeitlich durchaus spät aber im Rahmen der verbliebenen Möglichkeit intensiv und transparent die Fragebögen sowie das Verfahren mit den am LIGA-Fachausschuss stationäre Pflege beteiligten Verbänden abgestimmt und auch einen Pretest durchgeführt. Im Ergebnis soll u.a. der Forderung aus der Praxis gefolgt werden, die Onlineerhebungsmaske für eine effektivere Dateneingabe oder Datenübernahme zu optimieren. Eine abschließende Abstimmung zum bereits versandten Anschreiben an die Pflegeeinrichtung zum nun leicht veränderten Verfahren erfolgte jedoch nicht.

 

Bezug nehmend auf die zurückliegenden Sitzungen der Fachgruppe sieht das Verfahren gem. dem Anschreiben nun jedoch vor, dass die drei Berliner Zusatzerhebungen vollstationäre Pflegeeinrichtungen (PH), Kurzzeitpflegeeinrichtungen (KUP) und teilstationäre Pflegeeinrichtungen (TAP) den gemeinsamen Abfrageendtermin 31.01.2014 haben.

 

Pflegeheime und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sollen danach ergänzend im Januar 2014 über das dann effektivere Erfassungsverfahren zu den Anlagen (u.a. Ein- und Auszüge im 1. Quartal 2014) informiert werden.

 

Diese Zweiteilung des Erhebungsverfahrens PH und KUP scheint der weiteren Abstimmung mit dem Amt für Statistik geschuldet zu sein, führt aber zugleich zu Verfahrens- und Beantwortungsproblemen z.B. der Frage 3.2 (PH) „Anfragen im 1. Quartal 2014“ (s. Überblick zum Fragebogen in der Anlage 1 zum Anschreiben der SenGesSoz).

 

Auszugehen ist insofern davon, dass auch über den 31.01.2014 hinaus die Onlinemaske freigeschaltet sein wird, um mit der arbeitserleichternden Datenerfassung  dann auch für die Anlagen dem insgesamt neuen Anlauf und Anspruch der Berliner Zusatzerhebung gerecht werden zu können.  Weitere Abstimmungen auch hinsichtlich der Auswertung der Zusatzerhebung in einer kleinen Arbeitsgruppe aus Senatsverwaltung und Verbänden sind zugesagt.

 

Der Paritätische und die Verbände der LIGA befürworten ausdrücklich die Fortführung der Berliner Zusatzerhebung als einen zentralen Beitrag zur Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur und Grundlage für die Landespflegeplanung. Mit den zugesagten u.a. auch verbandsspezifischen Aufbereitungen der Daten werden zudem individuelle Vergleiche und Schlussfolgerungen auch für Einrichtungsträger möglich.

Der Paritätische bittet alle Einrichtungsträger um Mitwirkung an der Zusatzerhebung, um die früher einmal nahezu vollständigen Erhebungsstände zur pflegerischen Versorgung als wichtige Bewertungsbasis wieder zu erreichen.

Mitgliedsorganisationen stehen die Unterlagen der Senatsverwaltung zur Berliner Zusatzerhebung 2013/2014 als Download zur Verfügung.

 

verknüpfte Artikel:

 Rück- und Ausblick auf die Berliner Zusatzerhebungen zur Stationäre Pflege und deren Sonderthemen

 

Downloads:

 

 

Downloads für Mitglieder:

  pdf  ZE PH Anschreiben 131212

pdf  Anlage 1_OnlineMeldung

pdf  Anlage 2 final

pdf  ZE KUP Anschreiben 131212

pdf  Anlage_OnlineMeldung

pdf  ZE TAP Anschreiben 131212

  pdf  Anlage_OnlineMeldung2

 

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