Im Rahmen des Forschungsprojektes ADAPT-HEAT haben sich über 30 Expertinnen und Experten unter fachlicher Leitung von Frau Professorin Dr. B. Müller, Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Köln, mit den Risiken der Medikamenteneinnahme bei Hitze beschäftigt und dazu vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse ausgewertet.
Ziel des Projekts war die Entwicklung evidenzbasierter, konsentierter und sektorenübergreifend anwendbarer Strategien zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei Hitze, um hitzebedingte Gesundheitsstörungen zu vermeiden. Mit der CALOR-Liste steht nunmehr eine systematisch entwickelte Hilfe zur Verfügung, die zudem von verschiedenen medizinischen und pflegerischen Berufsgruppen auf ihre Eignung für den Einsatz im beruflichen Alltag geprüft wurde.
Eine Zusammenfassung von Informationen zum vorgenannten Projekt kann unter folgender Verknüpfung zur Internetpräsenz der Universitätsklinik Köln abgerufen werden:
Die CALOR-Liste dient zunächst vor allem dazu, Medikamentengruppen zu benennen, die das Risiko für hitzebedingte Gesundheitsschäden sowie unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Hitze erhöhen. Menschen, die diese Medikamente einnehmen, sollten vor und während des Sommers zum richtigen Verhalten bei Hitze aufgeklärt werden. Hierzu gibt die Liste allgemeine und medikamentenspezifische Hinweise zu Wirkstoffen und Wirkstoffklassen in 6 Gruppen, u. a. Stoffwechsel und Hormone oder Herz-Kreislauf-System.
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