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Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege

Am 23. Februar 2016 hat der Paritätische in Kooperation mit zahlreichen weiteren Organisationen wie dem Deutschen Kinderhilfswerk, der Volkssolidarität, der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, dem Deutsche Kinderschutzbund, dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter, dem Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte und der Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie seinen Armutsbericht 2016 herausgegeben. PRO ASYL hat sich zudem mit seiner flüchtlingspolitischen Expertise in die Erstellung des Berichts eingebracht. Anders als in den Vorjahren beinhaltet er nicht nur eine Auswertung der Ergebnisse des Mikrozensus, sondern setzt sich darüber hinaus ausführlich mit besonderen Risikogruppen der Armut wie Erwerbslose, Alleinerziehende oder Wohnungslose auseinander.

Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.

Den Bericht finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armutsbericht

Der Bericht belegt: Es ist Zeit für einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um Armut zu bekämpfen und eine Verringerung sozialer Ungleichheit zu erreichen. Für den 7. und 8. Juli 2016 kündigen die Herausgeber als nächste gemeinsame Aktion einen großen armutspolitischen Hauptstadtkongress an, für den bereits weitere Mitveranstalter wie u.a. der DGB gewonnen werden konnten.
Details zum Armutskongress und ein Formular zur Anmeldung für den 7. und 8. Juli 2016 in Berlin, aber auch erste Pressereaktionen auf den Armutsbericht finden Sie unter  unter: www.armutskongress.de

 

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pdf Armutbericht Entwicklung 2016 01 (2.23 MB)

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