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Mit Beginn der neuen Legislaturperiode wird Anfang 2017 auch ein neuer Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) gebildet. Die Fachgruppe Ältere Menschen des Paritätischen Berlin ruft daher alle Seniorenorganisationen, Verbände und Vereinigungen in Berlin, die sich laut ihrer Satzung für die Belange der Seniorinnen und Senioren einsetzen, dazu auf, sich auf einen Sitz in diesem wichtigen Mitwirkungsgremium zu bewerben. Dies betrifft alle Bereiche der Seniorenarbeit, also die Vertretung von sozialen, kulturellen, gesundheitlichen und sonstigen Interessen.

 

Vom 27. Oktober 2016 bis zum 27. Januar 2017 läuft das Interessenbekundungsverfahren. In dieser Zeit können sich Gruppen beim LSBB melden, die an einer Mitwirkung im Beirat interessiert sind.

 

Der LSBB engagiert sich auf der Grundlage des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes und berät das Berliner Abgeordnetenhaus und den Senat von Berlin in seniorenpolitisch wichtigen Fragen. Er wird gefördert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. Für 12 der 25 Plätze im LSBB hat der amtierende Beirat ein Vorschlagsrecht. Die Mitglieder werden durch das für Seniorinnen und Senioren zuständige Mitglied des Senates für die Dauer der Amtszeit der bezirklichen Seniorenvertretungen berufen.

Die schriftlichen Bewerbungen müssen bis zum 27. Januar 2017 in der Geschäftsstelle des LSBB, Parochialstraße 3 in 10179 Berlin eingegangen sein.

Ausführliche Informationen zum Bewerbungsverfahren unter www.landesseniorenbeirat-berlin.de.

 

Weitere Informationen zur Fachgruppe Ältere Menschen und der Arbeit des Landesseniorenbeirats unter: http://paritaet-alsopfleg.de/index.php/altenarbeitaltenhilfe

 

 

Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz (zur Genese und Diskussion vgl. ALSOPFLEG)

Das Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz bildet die Rechtsgrundlage für die Arbeit des Landesseniorenbeirats und der bezirklichen Seniorenvertretungen. Die bezirklichen Seniorenvertretungen sind unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden. Sie bestehen im Regelfall aus einer Anzahl von 17 Mitgliedern. Die Mindestzahl soll 13 Mitglieder nicht unterschreiten. Diese üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Die Seniorenorganisationen auf Landesebene bilden zusammen mit den Vorsitzenden der bezirklichen Seniorenvertretungen des Berliner Landesseniorenbeirat.

 

Das Sozialwerk Berlin e. V. - Mitglied im Paritätischen - berichtet über die neuen Teilhabemöglichkeiten und wirbt im Sinne von Käte Tresenreuter, "von den neuen Wahlmöglichkeiten des Seniorenmitwirkungsgesetzes rege Gebrauch zu machen" (Bericht von Dr. Hans-Ulrich Litzner im Internet und in der Schlösschenpost über das novellierte Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz): http://www.sozialwerk-berlin.de/?page_id=11)

 

Nachrichtlich zur Wahl der bezirklichen Seniorenvertretungen:

Im März 2017 werden die Vorschlagslisten zur Berufung in die bezirklichen Seniorenvertretungen von ca. 900.000 Berlinerinnen und Berliner älter als 60 Jahre gewählt. Das im Juni 2016 geänderte Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz hat viele Neuerungen im Wahlverfahren gebracht. Die Landesseniorenmitwirkungsgremien haben nun 40 häufige Fragen und Antworten veröffentlicht (s. nebenstehenden Download).

Weitere Informationen unter www.ü60.berlin.

 

Ausgewähltes zum Thema:

Zum Wahlverfahren: https://www.berlin.de/sen/soziales/themen/seniorinnen-und-senioren/seniorenmitwirkung/wahlverfahren/

 

 

 

Verknüpfte Artikel:

BerlSenG - Abgeordnetenhaus beschließt Änderungen des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes (BerlSenG)

 

Downloads:

pdf 2016 2017 Interessenbekundungsverfahren Mitwirkung im Landesseniorenbeir (91 KB)

 

pdf 20177 40 Fragen und Antworten zur Seniorenwahl 2017 (89 KB)

Downloads für Mitglieder:

 

 

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