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Die Vorabveröffentlichung des Epidemiologischen Bulletin 18 | 2021 vom 6. Mai 2021 des RKI zu COVID-19-Ausbrüchen in deutschen Alten- und Pflegeheimen ist nebenstehend als Download hinterlegt. Die Analyse der Ausbruchsdaten unter Berücksichtigung der COVID-19-Situation in der Gesamtbevölkerung zeigt ganz deutlich, dass das Auftreten von Ausbrüchen in Pflegeheimen wesentlich von der Entwicklung der COVID-19-Inzidenzen in der Gesamtbevölkerung beeinflusst wird. Bei hohen Inzidenzen ist die Wahrscheinlichkeit des Eintrags der Infektion höher, und einmal in der Einrichtung angekommen, kommt es häufig zu einer sehr schnellen Weiterverbreitung.

Die COVID-19-Meldedaten zeigen, dass 70% der hospitalisierten und 95% der verstorbenen Patientinnen und Patienten in Deutschland ≥ 60 Jahre alt waren und Alten- und Pflegeeinrichtungen in besonderem Maße von Ausbrüchen betroffen sind. Einen wesentlichen Einfluss auf das Auftreten von Ausbrüchen hat dabei die Entwicklung der COVID-19-Inzidenzen in der Gesamtbevölkerung. Um Kenntnisse über Ausdehnung, Verlauf und Charakteristika der Ausbruchsgeschehen zu gewinnen, werden im Epidemiologischen Bulletin 18/2021 drei verschiedene Zeitphasen des Pandemieverlaufs betrachtet und die jeweiligen Ausbruchsdaten aus diesen Phasen in den Kontext der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Gesamtbevölkerung gestellt. Hieraus lassen sich die Hauptstrategien zur Eindämmung von COVID-19 in Pflegeheimen ableiten.

 

 

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Downloads für Mitglieder:

20 0415 RKI COVID 19 Ausbrüche in deutschen Alten und Pflegeheimen 18 2021

 

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