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Eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit hat die Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege untersucht. Für die Sonderauswertung wurden die Daten des DGB-Index Gute Arbeit für die Jahre 2012 bis 2017 zusammengefasst.

Die Ergebnisse zeigen, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Professionell Pflegende wollen gute Arbeit leisten und für die Sicherheit der Patient*innen und Bewohner*innen sorgen. Und gleichzeitig wissen die Beschäftigten, dass sie das unter den gegebenen Umständen immer weniger einlösen können. So leiden etwa alle Beteiligten infolge des Personalmangels unter Zeitdruck und Arbeitsverdichtung.

Hintergrund (Quelle PM): Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben in Berlin eine repräsentative Beschäftigtenbefragung zu den Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass dort die Arbeitsbedingungen weitaus stärker von Zeitdruck und überbordender Arbeitsmenge geprägt sind als im Durchschnitt aller Berufsgruppen. So liegt der Anteil der Krankenpflegerinnen und -pfleger, die sich bei der Arbeit oft gehetzt fühlen bei 80 Prozent (Altenpflege: 69%; alle Berufsgruppen: 55%). Der Anteil der Beschäftigten in der Krankenpflege, die „häufig Abstriche bei der Qualität ihrer Arbeit machen, um die Arbeitsmenge bewältigen zu können“, liegt bei 49 Prozent (Altenpflege: 42%; alle Berufsgruppen: 22%). Dass sich unter diesen Bedingungen nur rund ein Fünftel der Beschäftigten vorstellen kann, bis zur Rente so zu arbeiten, liegt auf der Hand – Krankenpflege: 23 Prozent, Altenpflege: 20 Prozent, alle Berufsgruppen: 48 Prozent.

Weitere Informationen unter: https://innovation-gute-arbeit.verdi.de/gute-arbeit/materialien-und-studien/ver-di-arbeitsberichterstattung/++co++03e8782c-b20f-11e8-b7c9-525400f67940

 

 

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Downloads:

  pdf DGB Index Arbeitsbedingungen in der Alten und Krankenpflege (2.68 MB)

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