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Der Landesseniorenbeirat Berlin fordert bei der "Digitalisierung der Hauptstadt": Senior*innen nicht zurücklassen sowie selbstbestimmtes Leben ermöglichen:

Mehr als 900.000 Menschen älter als 60 Jahre nutzen in Berlin moderne Technologien im Alltag zur Erhöhung der Lebensqualität, u. a. um ihr soziales Umfeld zu verknüpfen, oder notwendigerweise, weil Dienstleistungen immer seltener oder nicht mehr anders erbracht werden (siehe Banken, Fahrkartenautomaten etc.).

 

Die Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Eveline Lämmer:

"Neue 'smarte' Technologien dürfen nicht über die Köpfe der - auch betroffenen älteren - Menschen hinweg implementiert werden. Menschliche Zuwendung im Miteinander, in Medizin, in Betreuung und Pflege, in den Verwaltungs- und Wirtschaftsprozessen darf nicht durch Algorithmen ersetzt, sondern bestenfalls unterstützt, werden. Wie die Digitalisierung das Zusammenleben in einer (alternden) Gesellschaft verändern wird, muss breit mit Chancen und Risiken diskutiert werden."

 

Am 18.07.2018 hat der Landesseniorenbeirat Berlin 13 Forderungen anlässlich der Digitalisierung der Hauptstadt beschlossen, die im Internet unter www.ü60.berlin (Landesseniorenbeirat Berlin - Stellungnahmen 18. Wahlperiode) abrufbar sind. Unter anderem wird erwartet, dass umfassend zum E-Government-Gesetz (EGovB) und zu den Onlinezugangsgesetzen informiert wird und die nicht-elektronische Kommunikation und die Annahme von Erklärungen in den bisherigen Übermittlungsformen (persönlich, telefonisch, schriftlich, zur Niederschrift) auch über den 31. Dezember 2022 hinaus erhalten bleibt.

 

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Downloads:

  pdf 1003 18 07 18 LSBB Forderungen anlaesslich der Digitalisierung der Hauptstadt (217 KB)

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